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Willkommen beim DRK-Neuthard

Leben retten - Blutspende im Rotkreuz-Heim in Neuthard

Blut gehört zum Wertvollsten, dass Menschen zu geben in der Lage sind. Es ist bis heute noch nicht gelungen, einen dem Blut ebenbürtigen Ersatz, eine Art künstliches Blut, zu schaffen. Das lebenswichtige Blut mit seinen vielfältigen Funktionen kann nur der Körper selbst bilden. Es ist durch nichts zu ersetzen. Das macht es so wichtig, dass es Menschen gibt, die ihr Blut für Kranke und Verletzte spenden.

Allein in Deutschland werden über fünf Millionen Blutspenden pro Jahr oder umgerechnet rund  15.000 Spenden pro Tag benötigt. Dabei decken die Blutspendedienste des DRK rund 80 Prozent des Bedarfs an Blutspenden in Deutschland ab. Jährlich werden hierzulande vom DRK mehr als 40.000 Blutspendeaktionen durchgeführt.

Am Donnerstag, den 12. April fand im Ortsteil Neuthard ein solcher Blutspendetermin statt. Von 14.30 Uhr bis 19.30 Uhr konnten 108 Spender, davon erfreulicherweise 16 Erstspender, aus allen Altersklassen (ab 18 Jahren) begrüßt werden, die bereit waren ihr Blut zu spenden. An diesem Tag waren rund 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des DRK-Neuthard über einen halben Tag lang eingebunden. In ihren Händen lag die Organisation dieses Blutspendetermins sowie für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Tätigkeiten wie die Begrüßung und Registrierung der Spender, die Betreuung im Entnahmeraum sowie im Ruheraum nach der Entnahme wurden durch die Kräfte des DRK Neuthard übernommen. Nach der Blutspende gab es für alle Spender einen kostenlosen Imbiss sowie etwas zu trinken.

Für Erstspender gab es darüber hinaus noch eine kleine LED-Taschenlampe als Dankeschön.

Die Blutspende selbst dauert nur wenige Minuten, mit der Aufnahme der Spenderdaten, Ihrer Registrierung, der ärztlichen Untersuchung und der Erholungsphase nach der Spende muss mit einem gesamten Zeitaufwand von etwa einer Stunde gerechnet werden. Die wichtigste Voraussetzung für das Blutspenden ist, dass die Spender gesund sind. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. In der Regel kann bis zu einem Alter von 65 Jahren gespendet werden. Vor einer Blutspende sollte man ausreichend gegessen und getrunken haben. Ausschlusskriterien wie verschiedene Krankheitsbilder, Alkoholkonsum in den letzten 12 Stunden sowie einige weitere Punkte werden dem Spender von einem der anwesenden Ärzte in einem vertraulichen Gespräch unter vier Augen erläutert. Die Blutabnahme selbst wird von ausgebildetem Fachpersonal wie Krankenschwestern und Ärzten durchgeführt. Jedoch auch hierbei assistierten die Helferinnen und Helfer des DRKs.

Das Blut eines jeden Spenders wird nach der Entnahme in einem  Labor untersucht. Sollten dabei auffällige Befunde auftreten, die ein Hinweis auf Krankheiten sein können, werden die Spender umgehend informiert. Diese Laboruntersuchung ist für den Spender kostenfrei.

Viele weitere Informationen finden sie im Internet unter www.drk-blutspende.de oder schauen sie einfach Dienstagabends bei ihrem DRK Ortsverein Neuthard im DRK-Heim vorbei.

Wir bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern ohne die ein so erfolgreicher Tag nicht möglich gewesen wäre.

Aktualisiert ( Dienstag, 17. April 2012 um 15:41 Uhr )

 

Ausbildung zum Rettungsassistent und Weiterbildung zum Zugführer erfolgreich abgeschlossen

Bereits vor einigen Wochen schloss unser Bereitschaftsmitglied und stellvertretender Bereitschaftsleiter Matthias Krause seine Ausbildungen zum Rettungsassistenten sowie eine Weiterbildung zum Zugführer ab.

Aufbauend auf den Rettungssanitäter folgt die Ausbildung zum Rettungsassistenten. Dies ist eine vollwertige Berufsausbildung mit einem Staatsexamen als Abschluss. Matthias Krause besuchte hierfür über die Dauer von einem Jahr samstags und sonntags die Rettungsdienstschule in Maximiliansau. Ebenso mussten acht Wochen Klinikpraktika sowie 1600 Stunden Praxiserfahrung auf dem Rettungswagen nachgewiesen werden. Die Inhalte dieser Ausbildung sind sehr vielfältig und breit gefächert: Anatomie und Physiologie, Atmung, Rechtsgrundlagen, Einsatztaktik, Skelett und Bewegungsapparat, Herzkreislauf, Medikamente und ihre Verabreichung um nur einen Teil aufzuführen. Ebenso jegliche Arten von Notfallpatienten und derer Versorgung.

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten befähigt als erste Kraft auf dem Rettungswagen eingesetzt zu werden sowie zur eigenverantwortliche Behandlung von Notfallpatienten. Je nach Einsatz geschieht dies in enger Zusammenarbeit mit einem Notarzt. Matthias Krause bestand die Prüfungen und bereichert mit seinem Wissen und seiner Erfahrung neben der Bereitschaft des DRK-Neuthard auch die Notfallhilfe Neuthard.

Ebenfalls erfolgreich schloss er die Weiterbildung zum Zugführer ab. Hiermit kann er im Rahmen der ehrenamtlichen Bereitschaften Züge bestehend aus Einsatzeinheiten oder Schnelleinsatzgruppen leiten. Inhalte der Ausbildung, welche an der DRK-Landesschule in Pfalzgrafenweiler stattfand, waren unter anderem Themen wie taktische Zeichen, Rechtsgrundlagen, Einsatztaktiken, Einrichtungen des Katastrophenschutzes  der Länder und des Bundes oder auch das führen von Einsatzkräften unter Extrembedingungen. Die Weiterbildung endete mit einer schriftlichen Prüfung sowie einem Planspiel. Wir gratulieren Matthias Krause zu den erfolgreich bestandenen Prüfungen.

 


 

Aktualisiert ( Dienstag, 17. April 2012 um 15:40 Uhr )

 

Jahreshauptversammlung 2012

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung, am Freitag den 16.03.2012 des DRK Neuthard konnte der 1. Vorsitzende Roland Schäfer den Bürgermeisterstellvertreter Uwe Zweigner, Ehrenvorstand Kurt Baumgärtner, Ehrenmitglied Thomas Betz, Kassenprüfer Jürgen Münch und alle Kameradinnen und Kameraden begrüßen. Nach der Begrüßung wurde für verstorbenen Mitgliedern eine Gedenkminute eingelegt.

Im Anschluss berichtete Roland Schäfer detailliert über die Vorstandsarbeit im vergangenen Jahr. Er stellte unter anderem die erbrachten Leistungen dar, die bei unterschiedlichen Aktionen geleistet wurden. So zum Beispiel beim Tag der offenen Tür, der Mitwirkung am VerkaufsoffenSonntag und diversen Sanitätsdiensten. Gegenüber des Vorjahres konnte die finanzielle Lage verbessert werden, was jedoch kein Grund sei den Sparkurs aufzuheben. Die an den Verein gestellten Herausforderungen wurden erfolgreich abgeschlossen, jedoch zum Teil mit erheblichen Anstrengungen das Personal hierfür bereit zu stellen. Hervorzuheben ist das Engagement im Bereich „DRK-Bereitschaft“. Hier wurden von insgesamt 350 Helferstunden alleine 183 Stunden von vier Personen erbracht, was 53% entspreche.  Deswegen erhielten Stefanie Weindel, Felix Rößler, Björn Brenner und Dominik Schaaf eine kleine Erfolgsprämie.

Weiterhin berichtete der 1. Vorstand Roland Schäfer, dass erstmalig drei Blutspendeaktionen durchgeführt wurden. Leider ist der Spendenverhalt zu den Vorjahren insgesamt rückgängig. Zum Abschluss seines Berichtes konnte er allen Anwesenden berichten, dass die geplanten Ziele erreicht wurden. Im Anschluss wurden die Berichte des Protokollführers, Kassiers, Kassenprüfer, Bereitschaftsleitung, der Jugendwarte und des Gerätewartes vorgetragen. Anschließend wurde der Kassier und die Verwaltung einstimmig von den Anwesenden entlastet.

Bürgermeisterstellvertreter Uwe Zweigner und Ehrenvorstand Kurt Baumgärtner lobten das große Engagement der Notfallhilfe. Hier wurden allein 132 Einsätze im vergangen Jahr von dem sechsköpfige Notfallhilfe-Team abgearbeitet. Zum Schluss der Versammlung dankte der 1. Vorsitzende Roland Schäfer allen für Ihre Berichterstattung, Grußworte und Beiträge. Ein Großer Dank gilt jedem einzelnen für sein erbrachtes Engagement im Jahre 2011. Ferner wurde auch die gute Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister Sven Weight, dem Gemeinderat und der DRK-Verwaltung gelobt.

Mit einem kurzen Ausblick auf die Ziele 2012, welche unter anderem die Balance zwischen Diensten und Freizeit zu verbessern sowie die Bildung autarker Arbeitsgruppen mit Zuordnung von Verantwortungen, konnte Roland Schäfer mit der Einladung zu einem gemeinsamen Abendessen die Versammlung beenden.

 


 

Aktualisiert ( Samstag, 14. April 2012 um 09:59 Uhr )

 

Rettungshelfer-Lehrgang erfolgreich abgeschlossen

Vor wenigen Wochen schloss Bereitschaftsmitglied Michael Heim die Ausbildung zum Rettungshelfer an der DRK-Landesschule in Pfalzgrafenweiler erfolgreich ab.

An fünf Wochenenden sowie einer Vollzeitwoche besuchte er dort diese Fachdienstausbildung. Diese rettungsdienstliche Ausbildung geht über die Ausbildung zum Sanitätsdienst hinaus und bildet die Grundlage für mögliche weitere Ausbildungsschritte wie etwa zum Rettungssanitäter oder Rettungsassistent.

Der Ausbildungsplan beinhaltet Themen wie Anatomie des Körpers,
Herz- Kreislauferkrankungen, Pädiatrie (Entwicklung des kindlichen und jugendlichen Organismus, Erkrankungen und ihre Behandlung), chirurgische Notfälle, Säure-Basen-Haushalt des Körpers, Medikamente, Herz-Lungen-Wiederbelebung. In praktischen Unterrichtseinheiten wurde das zuvor erlangte theoretische Wissen in Fallbeispielen geübt und vertieft. Ziel dieser Fallbeispiele ist es, dass Handgriffe und Abläufe sicher und routiniert angewendet werden können.

Am Ende schloss der Lehrgang mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung, die unser Bereitschaftsmitglied Michael Heim erfolgreich bestand. Wir wünschen ihm für seine weitere Laufbahn alles Gute.

Aktualisiert ( Freitag, 30. März 2012 um 15:16 Uhr )

 

Sanitätslehrgang erfolgreich absolviert

Bereits Ende letzten Jahres besuchten drei Mitglieder des DRK  Ortsverein Neuthard den Sanitätslehrgang. Daniel Gerdes absolvierte diesen als einwöchigen Vollzeitlehrgang beim DRK in Bruchsal. Björn Brenner und Dominik Schaaf als vierwöchige Ausbildung an jeweils zwei Abenden unter der Woche sowie samstags ganztägig.

Der Ausbildungsplan deckt eine Vielzahl von Themen ab. Gehirn und Nervensystem, Atmung, Herz-Kreislauf-System, lebensbedrohliche Störungen des Bewusstseins, Erkrankungen des Herzens,  Bewegungsapparat, Arten von Schockzuständen, Verletzungen und Wundversorgung, Rettung und Stabilisierung von Patienten oder Durchführung von Sanitätseinsätzen sind nur ein Auszug aus der Themenliste. Ebenso stand eine Unterweisung in der Nutzung von AEDs (Automatischer externer Defibrillator) sowie der Anwendung von Larynxtuben bei einer Reanimation auf dem Stundenplan.

Um die theoretischen Inhalte in der Praxis korrekt und sicher anwenden zu können, wurden zu vielen Themengebiete praktische Fallbeispiele durchgeführt.

Der Lehrgang schloss für alle Teilnehmer mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung. Daniel Gerdes, Björn Brenner und Dominik Schaaf absolvierten ihre Ausbildung ohne Hürden. Diese ermöglicht nun den Einsatz in der örtlichen Bereitschaft, einer Schnelleinsatzgruppe oder die Durchführung von Sanitätsdiensten.

 


 

Aktualisiert ( Freitag, 30. März 2012 um 15:13 Uhr )

 

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